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Geboren in
Niederösterreich,
entdeckte man früh die musikalische Begabung des
jungen Bariton. Im Alter von acht Jahren wurde er bei
den Wiener Sängerknaben aufgenommen, erhielt dort
seinen ersten Gesangsunterricht und bereiste als Altsolist
die USA, Südamerika, Kanada, Deutschland, England
und Schweden.
Im Anschluss studierte er am Konservatorium der Stadt
Wien und an der Universität für Musik und
darstellende Kunst bei Robert Holl, Sebastian Vittucci,
Carolyn Hague
und Birgid Steinberger und schloß 2007 mit dem
Titel Master of Arts ab. Weitere Gesangsstudien und
Meisterkurse absolvierte er bei Carol Blaickner-Mayo,
Barbara Bonney,
Walter Berry, Norman Shetler, Gundula Janowitz und
Kurt Widmer.
Im Jahre 2003 debütierte Thomas Weinhappel am Stadttheater
Bern als Leonetto (Boccaccio). Es folgten Auftritte u.a.
bei den Opernfestspielen St. Margarethen, am Stadttheater
St. Gallen, Klagenfurt, Baden und Landestheater Bregenz
in den Partien Guglielmo (Così fan tutte), Papageno
(Die Zauberflöte), Conte Almaviva (Le Nozze di Figaro),
Lukas (Schlafes Bruder von Herbert Willi), Graf Homonay
(Zigeunerbaron) und Herr Fluth (Die lustigen Weiber von
Windsor). 2009 sang er die Rolle des Amfortas am Wiener
Burgtheater und an der Bayerischen Staatsoper in der Ready
Made-Oper „Mea Culpa“ von Christoph Schlingensief.
Ein besonderes
Interesse des Sängers
gilt dem Liedgesang. Er erarbeitete sich ein breites
Repertoire, umfassend die großen Zyklen Schuberts
bis hin zu zeitgenössischen Liedkomponisten. Seine
Konzerttätigkeit umfasst u.a. Auftritte
mit Robert Holl im Wiener Konzerthaus, beim Carinthischen
Sommer, und Liederabende begleitet von Roger Vignoles
in London. Weiters führten ihn seine Liederabende
nach Australien, Deutschland, Schweiz, Türkei
und Venezuela. Im Jahre 2000 sang er Lieder aus Schuberts „Winterreise“ in
Michael Hanekes Film „Die Klavierspielerin“,
der im Mai 2001 in Cannes mit drei goldenen Palmen
ausgezeichnet wurde. Thomas Weinhappel erhielt das
Yehudi-Menuhin-Stipendium und ist Preisträger
mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe. |
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Graf Danilo in Lehars „lustige Witwe“ in Antwerpen
und Rotterdam März 2012 |
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